Jenny Holzer, 2000
Sonntag, 21. Februar 2010
Samstag, 20. Februar 2010
Relikte einer Utopie

Der junge Franzose Cyprien Gaillard fotografiert, filmt und zeichnet Architekturdenkmäler der Moderne, die im Begriff sind zu verfallen. Kein neues Thema- aber kein Grund nicht genauer hin zu sehen. Gaillards Bilder fangen eine schaurige, gerade zu sublime Atmosphäre ein, wie sie die Malerei der Aufklärung beschworen hat. Besonders stimmungshaft sind seine Aufnahmen im landschaftlichen Kontext.
Dienstag, 16. Februar 2010
Auf Tuchfühlung
Heinz Köster hat sie alle gehabt. Die großen Stars der Nachkriegszeit wurden von ihm mal ausgelassen mit Kippchen, mal elegant in Abendtoilette abgelichtet. Immer hat der Betrachter das Gefühl ganz nah dabei zu sein.
Der Stern widmet dem 1967 verstorbenen Fotografen eine Titelstory in ihrer aktuellen Edition.

Sophia Loren, Yvonne de Carlo und Gina Lollobridgida, 1954
Der Stern widmet dem 1967 verstorbenen Fotografen eine Titelstory in ihrer aktuellen Edition.
Sophia Loren, Yvonne de Carlo und Gina Lollobridgida, 1954
Montag, 15. Februar 2010
Hommage an westliche Konzeptkunst
"Stell Dir vor das Bild sieht Dich, aber Du selbst siehst es nicht"

Im MMK startet diese Woche die Ausstellung "Radical Conceptual". Gezeigt werden Werke aus der eigenen Sammlung amerikanischer und europäischer Konzeptkunst von den 1960er Jahren bis heute. Mit dabei u.a. On Kawara, Alighiero Boetti, Hanne Darboven, John Baldessari, Laurence Weiner, Remy Zaugg, Jonathan Borofsky und Rosemarie Trockel.
Ausstellungseröffnung Donnerstag 18. Februar 2010 19:OO Uhr
Es sprechen
Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main
und
Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK
Im MMK startet diese Woche die Ausstellung "Radical Conceptual". Gezeigt werden Werke aus der eigenen Sammlung amerikanischer und europäischer Konzeptkunst von den 1960er Jahren bis heute. Mit dabei u.a. On Kawara, Alighiero Boetti, Hanne Darboven, John Baldessari, Laurence Weiner, Remy Zaugg, Jonathan Borofsky und Rosemarie Trockel.
Ausstellungseröffnung Donnerstag 18. Februar 2010 19:OO Uhr
Es sprechen
Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main
und
Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK
Donnerstag, 11. Februar 2010
Zurück an den Main
Nach langer Zeit kehrt ein Bild von Henri Matisse nach Frankfurt zurück. Mit Spenden konnte das Gemälde "Le mur Rose" aus dem >>Exil<< befreit werden und wird heute in Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das Ölbild wurde 1937 aus dem Besitz des jüdischen Sammlers Harry Fuld geraubt und 1948 im Besitz eines SS-Offiziers entdeckt.
Es hat mehr als 60 Jahre gedauert bis das Werk an die rechtlichen Nachfolger der Familie Fuld zurückgegeben werden konnte.
Mehr in der FR.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1636836_Die-unglaubliche-Reise-eines-Gemaeldes.html

Henri Matisse, "Le mur Rose" , 1898
Das Ölbild wurde 1937 aus dem Besitz des jüdischen Sammlers Harry Fuld geraubt und 1948 im Besitz eines SS-Offiziers entdeckt.
Es hat mehr als 60 Jahre gedauert bis das Werk an die rechtlichen Nachfolger der Familie Fuld zurückgegeben werden konnte.
Mehr in der FR.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1636836_Die-unglaubliche-Reise-eines-Gemaeldes.html
Henri Matisse, "Le mur Rose" , 1898
Mittwoch, 10. Februar 2010
Dienstag, 9. Februar 2010
Licht-Tatoos
YOU BETTER WATCH OUT

Julius von Bismarck, Kunst- und Kommunikationsstudent, 26, aus Berlin.
Schon der Name lässt einiges erwarten. Enttäuschen tut sein künstlerisches Arbeiten keineswegs. Im Gegenteil, seine Fotografien fallen auf. Oftmals stellt sich der Aha-Effekt erst beim zweiten Hinsehen ein, aber dann bleibt seine Idee hängen.
Die Krux: Bismarck projiziert mit einer selbst umgebauten Spiegelreflexkamera Lichtbilder auf sein eigentliches fotografisches Motiv. So erweitert sich das reale abzubildende Objekt für einen Augenblick mit projizierten Bildern und Symbolen. Mit einem "Fulgator", so nennt der gute Julius seine Erfindung, schießt er auf seine favorisierten Objekte. Erst kürzlich bestrahlte er das Mao-Portät am Pekinger Platz des Himmlischen Friedens mit einer Friedenstaube. Ganz schön raffiniert und subversiv.
Er selber sagt: "Ich manipuliere keine Bilder, sondern ich verändere die Realität".

Julius von Bismarck, Kunst- und Kommunikationsstudent, 26, aus Berlin.
Schon der Name lässt einiges erwarten. Enttäuschen tut sein künstlerisches Arbeiten keineswegs. Im Gegenteil, seine Fotografien fallen auf. Oftmals stellt sich der Aha-Effekt erst beim zweiten Hinsehen ein, aber dann bleibt seine Idee hängen.
Die Krux: Bismarck projiziert mit einer selbst umgebauten Spiegelreflexkamera Lichtbilder auf sein eigentliches fotografisches Motiv. So erweitert sich das reale abzubildende Objekt für einen Augenblick mit projizierten Bildern und Symbolen. Mit einem "Fulgator", so nennt der gute Julius seine Erfindung, schießt er auf seine favorisierten Objekte. Erst kürzlich bestrahlte er das Mao-Portät am Pekinger Platz des Himmlischen Friedens mit einer Friedenstaube. Ganz schön raffiniert und subversiv.
Er selber sagt: "Ich manipuliere keine Bilder, sondern ich verändere die Realität".
Montag, 8. Februar 2010
An deiner Seite
Das jüngst eröffnete Museum Brandhorst in München begeistert mit einem außergewöhnlichem Web-Intro.

Hier der Link zu Homepage
http://www.museum-brandhorst.de/
Nun, wenn wir schon dabei sind, hier noch ein paar Homepage-Schmankerl
http://www.phillipsdepury.com/

http://www.zaha-hadid.com/
Hier der Link zu Homepage
http://www.museum-brandhorst.de/
Nun, wenn wir schon dabei sind, hier noch ein paar Homepage-Schmankerl
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Antike Reloaded 2010
Scoop Models aus Kopenhagen haben in Zusammenarbeit mit zwei Grafik-Designern ihre Jungs und Mädels in Gips verewigt. Hat man im antiken Griechenland bei der Poträtierung oft ein bisschen kosmetisch nachgeschminkt und ausgebessert, so müssen die Gesichter und Körper der dänischen Models nicht idealisiert werden. Es sind authentische plastische Abzüge iher "makellosen" Körper.
Schöne Menschen bildnerisch in Form und Ausdruck zu bannen ist seit je her Usus künstlerischer Arbeit. Aber sind diese Büsten tatsächlich innovativ oder macht man es sich hier zu einfach, wenn man sich vorgefertigter Ideen und Formensprache bedient und hierbei auch noch auf die Auslese genetischer Prachtkörper zurück greift? Nach dem Leitspruch - viel hilft viel.
Oder drückt sich hier doch mehr als nur Oberflächlichkeit aus? Findet nicht eine Abwendung von kommerzieller Modefotografie statt und liegt das Augenmerk nun nicht vielmehr auf der Arbeit selbst, also das Objekt selbst als Thema und weniger das Produkt einer geldgeilen Marke oder eines egozentrischen Magazin-Editors?
Entscheidet selbst.


Schöne Menschen bildnerisch in Form und Ausdruck zu bannen ist seit je her Usus künstlerischer Arbeit. Aber sind diese Büsten tatsächlich innovativ oder macht man es sich hier zu einfach, wenn man sich vorgefertigter Ideen und Formensprache bedient und hierbei auch noch auf die Auslese genetischer Prachtkörper zurück greift? Nach dem Leitspruch - viel hilft viel.
Oder drückt sich hier doch mehr als nur Oberflächlichkeit aus? Findet nicht eine Abwendung von kommerzieller Modefotografie statt und liegt das Augenmerk nun nicht vielmehr auf der Arbeit selbst, also das Objekt selbst als Thema und weniger das Produkt einer geldgeilen Marke oder eines egozentrischen Magazin-Editors?
Entscheidet selbst.
Sonntag, 7. Februar 2010
Bitte ans Mikro Frau Gaensheimer
http://www.artsite.tv/0947interview_gaensheimer.html
Gespräch mit Frau Dr. Gaensheimer Leiterin MMK Frankfurt
Gespräch mit Frau Dr. Gaensheimer Leiterin MMK Frankfurt
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